Radreisen - Tipps zur Routenplanung, Anreise & Abreise

Bei Radreisen ist man stärker der Witterung ausgesetzt, als bei jeder anderen Art zu reisen. Dabei sind Schwankungen nicht zu vermeiden. Wenn man eine Radreise plant, sollte man sich vorher intensiv mit den Witterungsverhältnissen in der fraglichen Region auseinander setzen und die Kleidung danach aussuchen.

Eine wärmende Jacke ist mit Sicherheit auch dann erforderlich, wenn man eigentlich eine Radreise im Süden plant, denn auch dort kann es in den Abendstunden kalt werden. Regenkleidung ist selbstverständlich, daran denkt jeder Radler von selbst. Aber genauso wichtig ist ein ausreichender Sonnenschutz, und der beginnt schon bei der Kopfbedeckung. Man hat seine Kleidung für die Reise dann richtig zusammen gestellt, wenn man auch Temperaturunterschiede einkalkuliert hat, die entweder durch Witterungsschwankungen entstehen, oder durch die Wahl der Route bedingt sind. Denn will man hoch hinaus, muss man in etlichen Höhenmetern mit kälteren Temperaturen rechnen, als im milderen Gefilden tief im Tal.

Daher ist die Routenwahl unter anderem auch Ausschlag gebend für die Zusammenstellung des Gepäcks. Die Wahl der Strecke ist aber wiederum davon abhängig, ob man eine sportliche Herausforderung sucht oder ob man eher eine bequeme und moderate Radwanderung unternehmen will. Die meisten Radwanderwege oder Radrundwege sind mit einer Einteilung des Schwierigkeitsgrads versehen. Die eigene Kondition sollte nicht überschätzt werden. Ein weiterer Aspekt für die Routenwahl ist auch, ob man dem Rausch der Natur verfallen will und die Einsamkeit von abgeschiedenen Regionen erleben will, oder man möglichst viele Sehenswürdigkeiten besuchen möchte. Wenn man dementsprechend die Etappen festlegt, kann man beide Interessen erfüllen. An besonders verlockenden Orten darf man auch ruhig eine Nacht mehr einplanen.

Eine geplante Unterbrechung der Route ist zum Kraftschöpfen und zum Entdecken des jeweiligen Etappenziels gut geeignet. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Etappe mit motorisierter Hilfe zu bewältigen. Eine Strecke mit Bus oder Bahn zu überwinden ist nicht nur Kräfte schonend, sondern hilft auch über landschaftlich nicht so interessante Abschnitte hinweg oder bei der Umgehung von schwierigem Gelände. Die Bahn kann man auch zur An- und Abreise benutzen, entsprechende Abteile helfen bei der Unterbringung des eigenen Fahrrads. Wenn man mit dem Flugzeug anreist und das eigene Rad mitnehmen will, gibt es die Möglichkeit, es als Gepäck zu verstauen. Man gibt es als Stückgut auf, was bei der Gewichtsberechnung des restlichen Gepäcks keinen Einfluss hat. Die Kosten für den Transport des Rades im Flugzeug sind preisgünstiger als man denkt, sie belaufen sich auf durchschnittlich unter hundert Euro.

Auch der Artikel "Tipps zu Kondition, Gepäck & Gewicht" gibt einige Hinweise und Tipps zu Radreisen.

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Zusammenfassung

Rund um den Fahrradurlaub will so manches bedacht sein: Z.B. erfordert die Routenplanung einige Vorbereitung und auch Anreise und Abreise wollen genau geplant sein.

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