Radreisen in Frankreich

Radreisen in Frankreich verbinden die Freude an der Natur mit dem Interesse an historischen Bauwerken und an geschichtsträchtigem Boden genauso wie der Lust an gutem Essen. Aktivurlaub für die ganze Familie ist angesagt, wenn man auf dem Drahtesel durch die lieblichen Weinberge im Burgund radelt, oder die Fachwerkdörfer im Elsass erkundet.

Das Elsass bietet sich für eine Radreise an, wenn man mit Kindern unterwegs ist, denn die fast allgegenwärtigen Störche interessieren sicherlich auch die Kleinen. Wer sich in der französischen Sprache nicht ganz sicher ist, hat im Elsass kein Problem mit der Verständigung, denn dort spricht man überwiegend Deutsch. Höhere Ansprüche an die Kondition erfordern Radreisen rund um den Mont Ventoux.

Im Geiste der Tour de France stellen sich Radrennbegeisterte der Herausforderung, die nahezu 2000 Höhenmeter zum Gipfel zu erstrampeln. Jedes Jahr entschließen Sie tausende von begeisterten Radsportlern ihr Rennrad mit auf die Reise nach Frankreich zu nehmen um einen der zahllosen Alpenpässe wie Col du Galibier oder L'Alpe d'Huez zu bezwingen. Auch die Pyrenäen bieten mit dem Col Bagargui und dem Col de Péguère zahlreiche Möglichkeiten um sein Rennrad zahllose Serpentinen bis auf den Gipfel zu kurbeln. Ein atemberaubendes Panorama und die Erkenntnis mit bloßer Muskelkraft die riesigen Berge bezwungen zu haben sind dabei der Lohn des Radsportlers.

Für diese Bergfahrt benötigt man neben einer guten Rennrad Ausrüstung beste Fitness und Kondition. Wesentlich langsamer und gemütlicher kann man es angehen lassen auf einer Radreise durch das Perigord oder auf der Radreise durch die Provence und Camargue. Der Anblick der Flamingos und der berühmten weißen Pferde in der Camargue entschädigen die Mühen, denen man unterwegs hin und wieder ausgesetzt ist. Aber auch weniger Trainierte oder Familien mit Kindern können den Schwierigkeitsgrad gut bewältigen. Die berauschenden Farben der Natur, die kulinarischen Genüsse und die Einmaligkeit, welche die Camargue bietet, machen den Radurlaub zu einem unvergessenen Erlebnis. Den Termin kann man gut in die Schulferien legen, denn die beste Zeit für eine Radreise in der Provence und Camargue ist von April bis Oktober, wobei die Sommermonate Juli und August sehr heiß werden können.

Vielleicht lässt man sich von dieser Radreise in Frankreich so begeistern, dass man für das nächste Jahr eine Schlösserfahrt an der Loire mit dem Rad in Erwägung zieht. Die Loireschlösser üben eine große Faszination aus, und da sie im landschaftlich herrlichen Loiretal ziemlich nah beieinander liegen, bietet sich eine Besichtigung mit dem Rad förmlich an. La Route Royale, die königliche Route, so nennt man die Radtour zu den Loireschlössern zu Recht, und könnten die Herrscher von damals heute noch zu ihren Schlössern fahren, würden sie mit Sicherheit die Kutsche gegen das Rad eintauschen, um die malerische Landschaft um ihre Schlösser auch richtig genießen zu können.

Auf Korsika kann man sich mit dem Mountainbike richtig austoben. Von leicht hügeligen Strecken bis hin zu anspruchsvollen Bergstrecken und Singletrail-Abfahrten kann man seinen Korsika Urlaub ganz nach seinen Wünschen gestalten. Gerade für Familien bieten die relativ gemütlichen Radstrecken entlang der Küste eine willkommene Abwechslung zum monotonen Strandurlaub. Fahrräder können in den meisten Orten der Insel oder in Hotels relativ günstig ausgeliehen werden.

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Zusammenfassung

Radreisen und Kultur erleben sind keine Gegensätze, wie die vielfältigen Möglichkeiten von Fahrradurlauben in Frankreich zeigen. Aber auch sportliche Herausforderungen kommen, z.B. beim Anstieg zum Mont Ventoux, nicht zu kurz.

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